UNGEHEUER, G.

1960

Ähnlichkeitsklassen bei Schallsignalen

Gravesaner Blätter. No. 19/20: Mainz: Ars Viva Verlag: 151-157/158-162.

Language(s): English ,  German

Keyword(s):

Analyse

Psychoakustik

Klang(farbe)

Abstract:

Ungeheuer geht in diesem Artikel von der Hypothese aus, dass jedes auditive Erlebnis (Vokale, Akkorde, etc.) als Ganzes sich aus einer Vielzahl elementarer Gebilde mit bestimmten Qualitäten zusammensetzt, die im Zusammenschluss erst den komplexen Zusammenklang ergeben, sich jedoch nicht aus dem Gesamtphänomen ablösen lassen. Um eine extensionale Bestimmung dieser qualitativen Elemente zu ermöglichen, führte Ungeheuer eine Versuchsreihe mit elf Probanden durch, bei der ein Repertoire von Vokal- und Frikativlauten auf ihre Zugehörigkeit zu gewissen Ähnlichkeitsklassen hin eingeteilt werden sollte. Er beschreibt Aufbau, Durchführung und Ergebnisse dieses Versuches, der auf der quasianalytischen Relationstheorie nach Carnap beruht.

Abstract translation(s): (English)

UNGEHEUER, G. (1960). Ähnlichkeitsklassen bei Schallsignalen (Similarity Classes of Sound Signals)